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  Freiwillige Feuerwehr Salzwedel  

Team der Freiwilligen Feuerwehr Salzwedel 
Freiwillige Feuerwehr Salzwedel
Brückenstraße
29410 Salzwedel
Tel.: 03901 / 3059690
eMail: feuerwehr@salzwedel.de


Aufruf an alle Hansestädterinnen und Hansestädter,

wie wichtig eine funktionierende einsatzbereite Freiwillige Feuerwehr ist, wird uns immer wieder bei Bränden und Unfällen vor Augen geführt.
Vielleicht möchten auch Sie mit einer Mitgliedschaft im aktiven Dienst die Arbeit der FFW unterstützen? Dann melden Sie sich beim Wehrleiter ihres Wohnortes. Sollten Sie dazu nicht in der Lage sein und trotzdem helfen wollen, gibt es die Möglichkeit zur Mitgliedschaft im Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr. Einen entsprechenden Antrag finden Sie unter folgendem Link: Fördervereinsmitglied

Jahresbericht 2010

Ich freue mich, Sie alle zu unserer heutigen Jahreshauptversammlung hier im neuen Gerätehaus begrüßen zu können.

Traditionsgemäß am 2. Freitag des Februars wollen wir Rückschau über die Arbeit des vergangenen Jahres halten, und den Blick nach vorn richten auf die für dieses Jahr anstehenden Aufgaben und Probleme.

Die Tagesordnung wurde fristgemäß durch Aushang der Einladung bekannt gegeben, aber auch durch den Kameraden K. Jürgens zur Beginn noch einmal verlesen.

Nun zum Rückblick 2010 über die Arbeit unserer Wehr:

Für unsere Feuerwehr erfüllte sich im September letzten Jahres ein langersehnter Wunsch und Traum. Wir haben hier, an der Brückenstr. 4, nach langjähriger Planung und zweijähriger Bauzeit ein neues Domizil gefunden.

Und wenn ich die Worte Wunsch und Traum benutze, dann nicht weil hier von einem neuen Vereinsheim oder Freizeitzentrum, welche sicherlich auch wichtig und notwendig sind, sondern von einer allen Belangen entsprechenden Ausbildungsstätte für unsere gemeinnützige aber auch oftmals gefährliche Arbeit die Rede ist.

Mit dem Baubeginn des Gerätehauses wurde durch die Stadt die Richtung für eine moderne, zukunftsorientierte „Feuerwache Salzwedel“ festgeschrieben.

Diese zukunftsorientierte Ausrichtung setzt, nicht zuletzt durch die enorme Vergrößerung des Stadtgebietes, für unsere Kameradinnen und Kameraden eine Anpassung der Ausbildung, Einsatzbereitschaft und vor allem ein gemeinsames Denken und Handeln unter allen Ortswehren zwingend voraus. Als Gründe seien hier die rückläufigen oder stagnierenden Mitgliederzahlen, das Sinken der Tageseinsatzbereitschaft sowie die dadurch notwendig gewordene Änderung der Ausrückeordnung genannt.

Dieses gemeinsame Denken und Handeln innerhalb der Stadtwehr besitzt oberste Priorität, den für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger sind wir das zuverlässigste, schnellste und auch das preiswerteste Hilfeleistungssystem bei Bränden, Unfällen aber auch Naturkatastrophen.

Und somit ist und bleibt die Verbesserung der stabilen, flächendeckenden Feuerwehrpräsenz für unser Stadtgebiet, unser wichtigster Auftrag und damit sind wir mit unseren 26 Ortswehren unter der Führung unseres Stadtwehrleiters M. Müller auf dem richtigen Weg.

Wie sieht nun der Personalbestand unserer Ortswehr aus?

2010 haben 8 Kameraden unsere Wehr verlassen; Gründe hierzu waren Umzüge, Arbeitsaufnahme in anderen Regionen sowie 1x verlorenes Interesse an der Feuerwehrarbeit.

Mich freut es besonders, das keiner der Kameraden wegen Unstimmigkeiten in der Wehr die Mitgliedschaft aufgegeben hat. Trotzdem ist natürlich auch bei uns nicht immer nur Sonnenschein. Und darum bitte ich Euch noch einmal mit allem Nachdruck um einen ehrlichen fairen Umgang miteinander, wie es sich unter Kameraden gehört und für unsere Arbeit so unbedingt notwendig ist.

Den 8 Abgängen stehen 9 Neuzugänge gegenüber. Somit besteht unsere Wehr z.Zt. aus 54 aktiven Mitgliedern, 15 Jugenfeuerwehrmitgliedern und 16 Kameraden der Altersabteilung.

Nach Abzug der auswärts arbeitenden Kameraden und Schichtarbeiter bleiben noch ca. 25 Kameraden, welche die durchschnittliche Tagesverfügbarkeit bilden. Und daran wird sich, wie die Mitgliederzahlen der letzten Jahre sich darstellen, nichts ändern.

Hauptgrund neben der demographischen Entwicklung bleibt weiterhin die Tatsache, dass sich das Interesse an uneigennützlicher-ehrenamtlicher Arbeit weiterhin auf einer Talfahrt befindet.

Neben den Mitgliedern der Feuerwehr war auch der Förderverein im letzten Jahr wieder sehr aktiv. Dafür möchte ich im Namen unser Kameradinnen und Kameraden Dank sagen. Durch Ihre Mitgliedschaft und somit der Förderung unserer Wehr tragen Sie dazu bei, dass so manche Lücke bei fehlender Technik oder Ausrüstung geschlossen wird.

Der Kamerad Berg als Vorsitzender wird später dazu noch einige Worte sagen.

Ebenso ein Dankeschön an die Kameraden der Altersabteilung in der ein guter kameradschaftlicher Geist herrscht und ein reges Vereinsleben das ganze Jahr über abläuft.

Einsatzgeschehen

2010 hatten wir 184 Einsätze abzuarbeiten. Dies sind 2 weniger als 2009 und liegt damit im Trend der letzten 5 Jahre zwischen 180-200 Einsätzen.

Die 184 Einsätze gliedern sich in :

104 Brandeinsätze darunter 6 Großbrände, 12 Brandmeldealarm, 9 Blinde bzw. Fehl-Alarmierungen und 5 Übungen; 52 Hilfeleistungen darunter 5 Verkehrs-Unfälle mit eingeklemmten Personen, 6 Personen in Notlage; 1 Suizidversuch, 4 Tiere in Notlage (Pferd, Katze, Papagei), 28 Brandsicherheitswachen

Bei diesen 184 Einsätzen wurden durch unsere Kameradinnen und Kameraden 2517 Einsatzstunden geleistet.

Die ereignisreichsten Monate des Jahres waren der Dezember mit 30, April mit 23 und der Juli mit 20 Einsätzen.

Interessant ist auch die Aufschlüsselung nach der Tageszeit.

So wurden wir zwischen 06:00-16:00 Uhr 75 mal, zwischen 16:00-22:00 Uhr 67 mal und von 22:00-06:00 Uhr 42 mal alarmiert.

D.h. 67 mal wurden unsere Kameraden nach Arbeitsschluß, wenn das Familienleben in den Vordergrund rückt, und 42 mal nachts aus dem Schlaf zu Einsätzen gerufen.

Und da ich gerade das Familienleben erwähnt habe, muß sicherlich besonders erwähnt werden, dass 42 Kameraden der Stadtwehr insgesamt 87 h am 1. und 2. Weihnachtstag an 3 Bahnübergängen der Strecke SAW- Uelzen zubrachten, damit der Zugverkehr aufrechterhalten werden konnte. In einer Zeit also, als Nichtfeuerwehrmitglieder mit ihren Familien und Freunden gemütlich am Weihnachtsbaum saßen.

Neben den Einsätzen wurde die Ausbildung und Schulung unserer Kameraden planmäßig weitergeführt.

Neben 48 Übungsdiensten wurden auch zusätzliche Maßnahmen wie:

aber auch die Unterstützung der Stadtwehr beim Feuerwehrkampfsport durch Erbsensuppe kochen, Präsentationen auf verschiedenen Veranstaltungen in Kita und Schulen und nicht zuletzt die vielen Führungen von Kindergruppen, verschiedenen Parteien, Polizei, Vereine und auch Herr Staatssekretär J. Stadelmann hier im neuen Gerätehaus.

Insgesamt wurden 2010 durch unsere Kameraden wieder über 5000 Stunden für die Hilfe am nächsten geleistet, und dafür persöhnliche Freizeit zur Verfügung gestellt.

Für diese, nicht alltägliche und selbstverständliche Arbeit bei der Ihr alle einen guten Job gemacht habt, kann mann nicht oft genug Danke sagen und ich möchte diesen Dank auch heute noch einmal jedem einzelnen Kameraden aussprechen.

Dienst- und Einsatzbeteiligung

Die Einsatz- und Dienstbeteiligung innerhalb unserer Wehr wurde am 17.12.10 auf der Gesamtmitgliederversammlung bereits ausführlich und kritisch dargelegt.

Leider sind auch 2010 wieder 13 Kameraden unter der Mindestgrenze von 40 Ausbildungsstunden / Ausbildungsjahr geblieben. Ich bitte diese Kameraden darum, ihr Engagement in der Feuerwehr selbstkritisch zu überdenken und sich den Pflichten eines Fw-Mitgliedes zu erinnern.

Das es auch anders geht beweisen die Kameraden G. Schulze und Chr. Dauenheimer mit 96, M. Preuß mit 94, A. Herrmann mit 92 und die Kameraden Hagner und Kühl mit 89 Stunden im letzten Jahr. Wichtigste Grundlage für die Einsatztätigkeit jedes Kameraden ist und bleibt die Einhaltung der geforderten jährl. 40h Ausbildung aus der FwDV 2.

Diese Forderung ist konsequent durchzusetzen.

Dass wir damit auf dem richtigen Weg sind, zeigen das gestiegene Einsatzniveau und der Wissensstand unserer Kameraden.

Lehrgänge

Auch 2010 nutzten viele Kameraden die Möglichkeiten der Weiterbildung bzw. den Besuch von Lehrgängen zur Übernahme weiterer Aufgaben bzw. Aneignung von Wissen. Darin spiegelt sich das Interesse unserer Kameraden an persönlicher Weiterentwicklung wieder und schafft Voraussetzungen für die Führungskräften der nächsten Generation.

Neben den 48 Zugdiensten und anderen bereits genannten Aktivitäten wurden folgende weitere Lehrgänge besucht:

1x Atemschutzgeräteträger

2x GSG-Ausbildung für den Gefahrstoffzug

2x techn. Einsatzleitung (TEL-Weiterbildung)

Die Kreisausbildungsmaßnahmen besuchten

4 Kam. den AGT-Grundlehrgang

3 Kam. den Sprechfunkerlehrgang

6 Kam. den Truppführerlehrgang

und 24 Kameraden waren zur jährlichen Überprüfung in der Atemschutzst. Klötze

An der BKS-Heyrotsberge besuchten 11 Kameraden 10 Lehrgänge wie: Ma-Dl, Fortb. Einsatzstellenbeleuchtung, Fortbildung BBK-Schaum, TH II, Führen im ABC-Einsatz, Fortbildung Sachk. PSA, Einsatzrecht und Ausbildungslehre.

Die Weiterbildung durchzog also fast die gesamte Bandbreite der Ausbildungsmöglichkeiten in der Feuerwehr. Auch für das neue Jahr 2011stehen wieder anspruchsvolle Aufgaben vor uns. So wird es weiterhin um die Festigung und das Vertiefen der Grundtätigkeiten und des Grundwissen gehen, die Einbindung und das Arbeiten mit dem AB-S/SL welchen wir in ca. 3 Wochen abholen und in Betrieb nehmen werden, die Weiterführung der begonnenen Ausbildung am AB-MANV und natürlich Truppmann Teil I, Truppführer, Lehrgänge auf Kreisebene und an der Bks-Heyrotsberge.

Technik und Ausrüstung

Der Feuerwehralltag ist vielfältiger und anspruchsvoller geworden. Das belegen die bereits angeführten Schwerpunkte und Einsätze innerhalb unseres Ausrückebereiches. Dazu sind jedoch bestimmte Rahmenbedingungen wie entsprechende Technik und Ausrüstung notwendig und erforderlich.

Um auch in Zukunft die Handlungsfähigkeit unserer Fw Aufrecht zu erhalten, wurde 2004 ein Langzeitkonzept entwickelt.

Aus diesem Konzept wird nun nach dem Totalausfall des Schlauchwagens der so dringend benötigte AB- Schlauch / Sonderlöschmittel im März in Dienst gestellt, und damit eine große Sicherheitslücke geschlossen. Gerade im ländlichen Bereich muss im Brandfall Wasser oftmals über lange Wegstrecke von Lösch- oder Dorfteichen zum Einsatzort gefördert werden. Und selbst hier in der Stadt mit den teilweise zugesetzten Wasserleitungsrohren konnte bei einigen Einsätzen die Wasserversorgung nur durch Hilfe dieses Fahrzeuges abgesichert werden. Erinnert sei hierbei an den Brand des Kutscherhauses und im letzten Jahr den Brand im Birkenhof.

Durch persönliches Engagement unserer Kameraden und glücklichen Umstände ist es uns 2010 noch gelungen ein neues Fahrzeug für die Arbeit unserer Gerätewarte zu beschaffen. Das alte Gefährt, der so genannte „Hundefänger“ wäre ohne kostenintensive Generalüberholung nicht mehr durch den TÜV gekommen. Das neue Fahrzeug, welches von dem Unternehmen Eon-AVACON gekauft, und mit Hilfe des Fördervereins für Fw-Zwecke hergerichtet wurde, bietet mit seinem Werkstatteinbau die besten Voraussetzungen für die Arbeit unserer Gerätewarte wie Geräteprüfung in den Ortswehren, Schlauchtransporte und Logistikaufgaben.

Eine ebenso glückliche Lösung wurde für unsere Jugendfeuerwehr gefunden.

Der über den Förderverein beschaffte und feuerwehrmäßig ausgerüstete Bus ist ein echtes Schmuckstück und beendete unser jahrelanges Kopfzerbrechen zur Lösung dieses Problems.

Den Part, den wir zum Erhalt der Einsatzbereitschaft unserer Technik beitragen müssen, ist der sorgsame und pflegliche Umgang mit Technik und der Gerätschaft. Das fordere ich noch einmal mit aller Deutlichkeit vor allem von den Maschinisten und Führungskräften. Denn immer wieder fallen vermeidbare Reparaturkosten an, deren Geld an anderen Stellen dringend benötigt wird.

Die Beherrschung unserer Fahrzeuge und der vorhandenen Technik ist nicht mit einer Einweisung und wenigen Fahrstunden oder Übungsdiensten abgeschlossen. Das Arbeiten damit ist und bleibt ein ständiger Lernprozess.

"Wann zieht Ihr um?", diese uns wohl im letzten Jahr am häufigsten gestellte Frage hat sich seit September endlich erübrigt.

Seit Oktober läuft die Ausbildung hier im neuen Gerätehaus wieder in geordneten Bahnen.

Wir haben uns eingelebt, fühlen uns wohl und ich glaube nicht, dass es auch nur einen Kameraden gibt, der nicht stolz auf unser neues Domizil ist.

Die Gründe, weshalb wir ein neues Depot brauchten, müssen sicherlich hier nicht zum x-ten Mal erläutert werden.

Nur soviel vielleicht noch einmal:

Ehrenamtliches Engagement verdient besondere Anerkennung. Dies gilt insbesondere für den Dienst in der Feuerwehr, bei dem die Kameradinnen und Kameraden einen Großteil ihrer Freizeit einsetzen und ihre Gesundheit bzw. ihr Leben riskieren, um anderen Menschen in Not zu helfen.

Die Feuerwehr ist in dieser Hinsicht eben nicht mit ortsansässigen Vereinen vergleichbar, sondern als gemeindliche Einrichtung zur Erfüllung einer kommunalen Pflichtaufgabe mit gefahrgeneigter Tätigkeit von herausragender Bedeutung.

Und wir sind stolz darauf, das dieses durch die Stadtverwaltung mit dem Neubau, auf den nicht nur die Stadt, sondern alle unsere Bürger stolz sein können, gewürdigt wurde.

Was uns die Freude über unsere neue Arbeitsstätte, und was anderes ist es für uns nicht, trübt sind die ständigen Diskussionen über die Ausstattung des Hauses.

Es melden sich Leute zu Wort, welche vom Dienstbetrieb oder überhaupt von der Feuerwehr nichts verstehen, keinerlei Kenntnisse haben, und uns in der Öffentlichkeit als Gierhälse dastehen lassen denen nur das Beste gut genug ist.

Es fragt uns Feuerwehrleute keiner, weshalb wir Was benötigen, es sagt keiner etwas zu den 6.000 h Freizeit, die wir für dieses Ehrenamt zur Verfügung stellen und es erwähnt auch keiner die tausende von Euro, welche wir durch Eigeninitiative gespart haben.

Ich möchte es noch einmal ganz klar sagen: „Die Feuerwehr ist eine Pflichtaufgabe der Kommune, welche wir mit unserer Arbeit erfüllen und dadurch Schäden und Leid von sowohl städtischem als auch privatem Besitz und Leben abwenden.“

Wie schwer und bitter unsere Arbeit manchmal sein kann, haben wir erst gestern wieder gespürt, als wir zwei Tote aus einem Fahrzeugwrack bergen mussten.

Wenn ich vorhin über eine der wichtigsten Grundlagen der Feuerwehrarbeit, die Ausbildung sprach, möchte ich kurz noch einmal die Truppmannausbildung Teil I ansprechen.

Dieser Teil der Grundausbildung ist ein Lehrgang, welcher 72 Unterrichtsstunden umfasst.

Von diesen 72 h ist gut die Hälfte der Stunden Theorie. Und diese Stunden sitzen unsere Kameraden über mehrere Wochen Freitags nach Feierabend oder an Sonnabenden hier in diesem Schulungsraum ab. Das dazu ein halbwegs bequemer Stuhl gehört, denke ich wird wohl jedem halbwegs normal denkenden Menschen einleuchten.

Allein mit einer hohen Einsatzbereitschaft und guter Ausbildung unserer Feuerwehrleute ist es nicht getan. Auch die materiellen Voraussetzungen müssen stimmen.

Und dazu befinden wir uns mit unserem neuen Gerätehaus mit seinen entsprechenden Schulungs- und Ausbildungsräumen, aber auch mit der Möglichkeit zur Geselligkeit und Kameradschaftspflege auf der Höhe der Zeit.

Denn nicht zuletzt wegen der guten Kameradschaft und guten Atmosphäre in unserer Wehr gelang es uns, unseren Mitgliederbestand der letzten Jahre zu halten.

Dafür Frau Oberbürgermeisterin und meine Damen und Herren Kommunalpolitiker unseren Dank und unsere Hochachtung.

Ich bitte Sie darum, weiterhin zu ihrer Feuerwehr zu stehen und alles daran zu setzen, dieses Projekt glücklich zu Ende zu führen und keine Abstriche zuzulassen. Denn alles andere wäre fast Zukunftsverweigerung.

Und dazu zählt auch die für Ausbildungszwecke so dringend benötigte Übungswand. Die fachliche Begründung dafür wurde von mir in der letzten Woche noch einmal vorgelegt.

Trotz der schwierigen Arbeitsbedingungen für die Atemschutzgerätewarte wurde dort auch im letzten Jahr wieder eine hervorragende Arbeit geleistet.

Die Atemschutzwerkstatt stellt mit der Sicherstellung des Atemschutzes, neben der Geräteprüfung in den Ortswehren, den arbeitsintensivsten Teil der Aufgaben unserer Gerätewarte dar.

So wurden neben der ganzen notwendigen organisatorischen Arbeit 382 Atemschutzmasken und 256 Pressluftatmer gereinigt, geprüft und gewartet sowie 300 Pressluftflaschen geprüft und gefüllt. Damit wurden wieder über 9.000,- € eingespart, welche sonst an den Landkreis bezahlt werden müssten.

Mit der neuen Atemschutzwerkstatt haben sich die Arbeitsbedingungen und vor allem auch die notwendigen einzuhaltenden hygienischen Bedingungen wesentlich verbessert. Auch die aufwendige handschriftliche Registrierung der einzelnen Geräte wird durch den Proficheck eingespart. Diese Atemschutzwerkstatt entspricht dem höchsten technischen Standard in der Atemschutzgeräteprüfung und Pflege.

Für die weitere Absicherung der Aufgaben unserer Gerätewarte wurde beantragt die Arbeitszeit des Kameraden Diessl auf 8 Stunden zu erhöhen. Zum Einem, weil dieser Arbeitsumfang in der bisherigen Organisationsform nicht mehr zu bewältigen war, und zum Anderen sich die Bedingungen von der Größe des Objektes, über die Erweiterung des Bestandes an Technik bis zur Vergrößerung der Stadtwehr auf 26 Ortswehren mit 6 Löschgruppen verändert haben.

Diesem Antrag wurde seitens der Stadt entsprochen, und ich hoffe, das dies jetzt auf Dauer ist und nicht jedes Jahr wieder diskutiert werden muss. Denn das Objekt wird nicht wieder kleiner, und der Umfang an Aufgaben eher höher.

Zum Abschluss meiner Ausführungen möchte ich mich noch einmal ganz herzlich für eure Arbeit, für den gezeigten Einsatzwillen, aber auch für die gezeigte Kameradschaft bedanken. In diesen Dank schließe ich auch unsere Ehepartner und Freunde oder Freundinnen ein, die durch unsere Mitgliedschaft in der Feuerwehr auf so manche gemeinsame Stunde verzichten mussten. Dank aber auch an die Frauen und Männer der Polizei und des Rettungsdienstes für die gute Zusammenarbeit wann immer wir gemeinsam tätig waren.

Noch eine letzte Bitte an unsere Politiker! Berichten Sie bei Auftritten in der Öffentlichkeit oder anderen Vereinen über unsere Arbeit.

Machen Sie den Bürgern unserer Stadt klar, welches Engagement und wie viel Freizeit durch unsere Kameradinnen und Kameraden aufgebracht werden, damit SIE ruhig schlafen können.

Vielleicht helfen Sie damit, Mitglieder für uns zu werben.

Damit lasst uns die Aufgaben des neuen Jahres, mit unserem sprichwörtlichen Gemeinsinn und Kameradschaft angehen.

In diesem Sinne „Gott zur Ehr dem nächsten zur Wehr.“

gez.
Wolfgang Nieswandt

Stadtwehrleiter:
Mario Müller   Tel: 03901 / 25747
Wehrleiter:
Wolfgang Nieswandt   Tel.: 03901 / 36586
Sicherheitsbeauftragter:
Andreas Schulz   Tel.: 03901 / 423068
Stellv. Stadtwehrleiter:
Karsten Jürgens
Janette Herrmann
Schriftführerin
 
Tel.: 03901 / 37219
Zugführer:
Andre Diessl
Holger Herrmann
1. Zug Mi 19:30-21:30 Uhr
2. Zug Do 19:00-21:00 Uhr
Tel.: 03901 / 33624
Tel.: 03901 / 37219
Gruppenführer:
Rainer Heuer
Sven Weber
Baldur Berg
Roberto Müller
Janette Herrmann
Jürgen Engler
1. Gruppe
2. Gruppe
3. Gruppe
4. Gruppe
5. Gruppe
6. Gruppe
Tel.: 03901 / 31229
Tel.: 03901 / 31521
Tel.: 03901 / 423068
Tel.: 03901 / 32416
Tel.: 03901 / 37219
Tel.: 0170 / 6829549
Gerätewarte:
Andreas Schulz
Andre Diessl
Technik
Atemschutz
Tel.: 03901 / 423068
Tel.: 03901 / 423068
Jugenfeuerwehrwarte:
Christian Dauenheimer
Christian Kownatzki
   

 

Ortswehrleiter:   Jugendwarte:
Benkendorf Holger Niepagen
Bombeck Georg Peters
Brietz Sven-Gerrit Liebich
Buchwitz Norbert Berlin
Cheine Wilhelm Otte Patrick Weikert
Christian Northe
Chüttlitz Frieder Füger
Dambeck Rene Wernstedt
Gerstedt Ralf Rohloff
Groß Chüden Detlef Korneck Rita Korneck
Anne Wendt
Henningen Holger Schmidt Gido Heitmann
Steffen Wiechmann
Jeeben Fritz Thunecke
Klein Gartz Torsten Kendzia
Langenapel Heiko Reinhardt Gert-Uwe Gruß
Liesten Karsten Tamm Karsten Tamm
Mahlsdorf Reinhard Schulz Kevin Gutsche
Osterwohle Gerald Heuer Gerald Heuer
Pretzier Christian Schulz Frank Schulze
Nico Bednarczyk
Riebau Norbert Kräuter Micheal Dieckmann
Ritze Horst Dahms
Salzwedel Wolfgang Nieswandt Christian Dauenheimer
Christian Kownatzki
Seeben-Darsekau Matthias Zielinski
Stappenbeck Mario Czinoll
Tylsen Franz Ringkowski
Wistedt Matthias Jürges
Wieblitz-Eversdorf Dietmar Leusmann
Ziethnitz-Kemnitz Torsten Röhl

 


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