Hansestadt Salzwedel - Die Baumkuchenstadt

Kompakte Infos zum Corona-Virus und den Beschlüssen von Bund und Land

Bundestag und Bundesrat sowie das Land Sachsen-Anhalt haben historisch einmalige Notprogramme und Hilfsmaßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus und dessen Folgen beschlossen. Die Geschwister Franziska und Anna Brzezicha aus Arendsee OT Vissum haben  für die Kommunen des Altmarkkreises Salzwedel zu den verschiedenen Themen übersichtliche und schnell verständliche Folien entworfen, die die Maßnahmen in kompakter Form darstellen. Des Weiteren wird die Übersicht durch die eingerichteten Telefonummern für Auskünfte und Hilfeleistungen ergänzt.

Die Hansestadt Salzwedel bedankt sich ganz herzlich bei beiden für ihr Engagement bei der Erstellung der Übersichten.

Kompaktübersicht Notprogramm Bund/Hilfsmaßnahmen Sachsen-Anhalt als PDF-Datei zum Download hier

Infos und Hilfen für Unternehmen und Selbständige

Weiterführende Informationen und Links zu Antragsformularen und unterstützungsprogrammen gibt es unter "Wirtschaft".

Ebenfalls ist dort der direkte Link zum Antragsformular zur Stundung der Gewerbesteuer zu finden.

24. 03. 2020 - Zweite Eindämmungsverordnung

Um besonders gefährdete Gruppe noch besser schützen, hat das Land zum Beispiel die Besuchsregelungen in Krankhäusern und Pflegeheimen verschärft. Neu ist auch, dass zwar alle Hotels und Gaststätten schließen, Suppenküchen für Obdachlose aber unter Berücksichtigung besonderer Vorgaben öffnen dürfen.

Bis Sonntag, 19. April, soll das öffentliche Leben in Sachsen-Anhalt weitgehend ruhen, um die Verbreitung des Virus möglichst zu verlangsamen. Schulen und Kindertagesstätten bleiben damit eine Woche länger als bisher geplant geschlossen; die Regelungen zur Notbetreuung werden erweitert. Allein vorübergehenden Kontaktbeschränkungen, die seit Montag in Kraft sind, gelten nach jetzigem Stand bis Sonntag, 5. April. Bis dahin ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder mit Familienmitgliedern gestattet.

Der Weg zur Arbeit, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere und Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere zwingend notwendige Tätigkeiten sind möglich.

Geöffnet bleiben

  • Einzelhandelsbetriebe für Lebens- und Futtermittel,
  • Wochenmärkte,
  • Lieferdienste,
  • Apotheken,
  • Sanitätshäuser,
  • Drogerien,
  • Tankstellen,
  • Banken und Sparkassen,
  • Poststellen,
  • Waschsalons und Großhandelseinrichtungen,
  • Gerichte, Staatsanwaltschaften,
  • Behörden, sowie Stellen oder Einrichtungen, die öffentlich-rechtliche Aufgaben wahrnehmen.


Die neuen Regelungen zur Notbetreuung legen fest: Für einen Anspruch auf Notbetreuung ist es jetzt ausreichend, wenn ein Elternteil in der medizinischen, veterinärmedizinischen, pharmazeutischen oder pflegerischen Versorgung tätig ist. Dann kann für Kinder bis zwölf Jahre ein Platz in Kita, Schule oder Hort in Anspruch genommen werden. Für andere Familien gilt wie bisher: Notbetreuung ist möglich, wenn beide Erziehungsberechtigten zur Gruppe der im Bereich der kritischen Infrastruktur tätigen, unentbehrlichen Schlüsselpersonen gehören, wie zum Beispiel Feuerwehr, Polizei, Justiz oder Rettungsdienst.

Öffentliche Veranstaltungen sind bis zum 19. April verboten, soweit sie nicht aus beruflichen Gründen notwendig sind; Hochzeiten und Trauerfeiern dürfen nur im kleinen Kreis stattfinden; Anwesende werden mit Namen und Anschrift auf einer Liste erfasst.

Es bleibt bei der Schließung von

  • Bildungs-,
  • Kultur-, Freizeit-, Spiel-, Vergnügungs- und Prostitutionseinrichtungen.
  • Der Sportbetrieb auf Sportanlagen und in Schwimmbädern ruht.
  • Gaststätten und Restaurants ebenso; Belieferung, Mitnahme und Außer-Haus-Verkauf sind erlaubt.
  • Hotels sind für Touristen geschlossen.
  • Friseure und Barbiere,
  • nichtmedizinische Massagepraxen,
  • Nagel-, Kosmetik-, Piercing- und Tattoostudios sind geschlossen.
  • Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben dabei möglich.

Bei großen Supermärkten, Bau- und Gartenmärkten werden die Zugangsregelungen verschärft, Warteschlangen von mehr als fünf Personen an den Kassen sollen möglichst vermieden werden. In Krankenhäusern gilt jetzt – von Ausnahmen abgesehen – Besuchsverbot.

Download der Zweiten Eindämmungsverordnung vom 24.03.2020 hier: Zweite Eindämmungsverordnung

Download der Begründung zur Verordnung hier: Begründung Zweite Eindämmungsverordnung

Fieberzentrum auf dem Fuchsberg in Salzwedel

Seit 25.03.2020 hat das Fieberzentrum seine Arbeit aufgenommen. Dafür wurde ein Container an der ehemaligen Asylunterkunft auf dem Fuchsberg in Salzwedel, Siedlung des Friedens 27, ausgerüstet.

Wichtig zu wissen:
Die Testung von Patienten erfolgt nur nach vorheriger Terminvereinbarung über den jeweiligen Hausarzt, der die Notwendigkeit beurteilt. Ohne Termin und ohne vorherigen Befund (Symptome, Kontaktperson, Risikogebiet) nimmt das Fieberzentrum keine Testungen vor.

Der Ablauf:
Schritt 1: Rufen Sie Ihren Hausarzt an, schildern Sie Ihre Symptome.
Schritt 2: Bei einem begründeten Verdachtsfall auf das Corona-Virus nimmt Ihr Hausarzt Kontakt zwecks Terminvereinbarung mit dem Fieberzentrum auf.

Gesetzlich Versicherte müssen ihre Versichertenkarte vorlegen.

Quelle: Altmarkkreis-Salzwedel

Kontakte zum Altmarkkreis Salzwedel

Fragen zur Betreuung: Jugendamt: Tel. 03901 840 790/791
Medizinische Fragen: Gesundheitsamt: Tel. 03901 840 570
Allgemeine Fragen: Dezernat III: Tel. 03901 840 328
Die allgemeine E-Mail Adresse lautet: corona.hilfe@altmarkkreis-salzwedel.de.

Informationen zum Coronavirus

 

Informationen vom Altmarkkreis / der Landesregierung

Informationsseite des Altmarkkreises Salzwedel

Information vom Land Sachsen-Anhalt

Bürger-Hotline des Landes Sachsen-Anhalt, Tel: (0391) 2 56 42 22

 

 


Weiterführende Informationen:

Bundesgesundheitsministerium

Robert Koch Institut

Häufig gestellte Fragen (Infektionsschutz.de)

 

Hotlines

Allgemeine Erstinformation und Kontaktvermittlung:
115

Unabhängige Patientenberatung Deutschland:
0800 011 77 22

Hotline Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt:
+49 391 2 56 42 22

Ärztlicher Bereitschaftsdienst:
116 117

Bundesministerium für Gesundheit (Bürgertelefon):
+49 30 34 64 65 100

Hotline Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene:
(für Corona-Verdachtsfälle)
+49 391 6 71 77 99

Das Landesamt für Verbraucherschutz des Landes Sachsen-Anhalt hat unter der Rufnummer eine Hotline zum Thema Coronavirus geschaltet, an die sich Bürgerinnen und Bürger und medizinisches Fachpersonal mit Fragen wenden können. Die Hotline ist von Montag bis Donnerstag von 9–11 Uhr und 13–15 Uhr und am Freitag von 9–11 Uhr zu erreichen.
+49 391 2 56 42 22

Das für den Altmarkkreis Salzwedel zuständige Gesundheitsamt ist zu erreichen unter:
Tel: +49 3901 840 570
Fax: +49 3901 840 585
Mail: Gesundheitsamt@altmarkkreis-salzwedel.de

Anschrift:
Altmarkkreis Salzwedel
Gesundheitsamt
Karl-Marx-Str. 32
29410 Hansestadt Salzwedel

 

Info-Videos der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Youtube Videos über das Coronavirus

Städtische Einrichtungen geschlossen

Die städtischen Einrichtungen bleiben auf Weiteres geschlossen. Das betrifft unter anderem:

  • die Schwimmhalle Salzwedel,
  • der Märchenpark Salzwedel,
  • die Spielscheune am Märchenpark,
  • die Stadt- und Kreisbibliothek,
  • die Tourist-Information am Rathausturm.
  • die Turnhallen in städtischer Trägerschaft.
  • Die Sportstätten der Hansestadt Salzwedel.
  • Der Tierpark.
  • Die Veranstaltungen des Salzwedeler Kulturhauses sind ebenfalls abgesagt. Bezüglich Ticketrückgaben finden Sie Informationen auf der Kulturhaus-Internetseite.

Bei unaufschiebbaren Angelegenheiten melden Sie sich bitte telefonisch oder per Mail, dann wird ein individueller Gesprächstermin vereinbart. Dabei werden Sie aufgefordert, sich Auszuweisen, den Namen und die Anschrift sowie eine Telefonnummer anzugeben, unter der Sie erreichbar sind. Diese personenbezogenen Daten werden, wenn Sie nicht mehr benötigt werden, gelöscht.

Für die Kindertagesstätten in der Trägerschaft der Hansestadt Salzwedel (Eigenbetrieb Kindertagesstätten Salzwedel) wird eine Notbetreuung ab 16.03.2020 an den jeweiligen Kindertagesstätten realisiert. 

Vorsorge

Schutz vor Infektionen:

Informationsblatt des Bundesgesundheitsministeriums (pdf)

 

Aktuelle Empfehlungen zur Vorsorge:

Aktuelle Empfehlungen zur persönlichen lnfektionshygiene angesichts der Verbreitung von Influenza-und Corona-Viren

1. Richtig Hände waschen und pflegen. Waschen Sie Ihre Hände mehrmals täglich 30 Sekunden mit Flüssigseife (ohne Schmuck), auch zwischen den Fingern, besonders nach Kontakt zu anderen Personen und häufig benutzten Gegenständen. Pflegen Sie Ihre Hände regelmäßig mit einer Hautschutzcreme.

2. Hände vom Gesicht fernhalten. Vermeiden Sie es, Mund, Nase oder Augen mit ungewaschenen Händen zu berühren, da auf diesem Weg Viren von den Händen über die Schleimhäute in den Körper gelangen können.

3. Hygienisch Husten und Niesen. Halten Sie beim Husten und Niesen Abstand zu anderen Personen und  wenden Sie sich von anderen Personen ab. Husten und niesen Sie in ein Einmaltaschentuch oder in Ihre Armbeuge, auf keinen Fall in die  Hand. Das  Taschentuch  gehört nach einmaliger  Benutzung  sofort  in  den  Abfall.  Waschen Sie anschließend gründlich Ihre Hände.

4. Auf erste Krankheitsanzeichen achten. Dazu gehören vor allem Fieber, allgemeines Krankheitsgefühl, Husten Kopf-, Hals-und Gliederschmerzen.  Wenn  Sie  sich  krank  fühlen, vereinbaren Sie telefonisch mit Ihrem Hausarzt/Ihrer Hausärztin einen Termin zum Gespräch und zur Diagnostik, um ein Ansteckungsrisiko für andere Patienten im Wartezimmer zu vermeiden.

5. Andere schützen. Bei Krankheitsanzeichen bleiben Sie möglichst zu Hause. Versuchen Sie einen Abstand von mindestens zwei Metern zu anderen Personen zu halten, solange Sie unter Krankheitssymptomen leiden.  Drehen Sie sich weg, wenn Sie husten oder niesen müssen. Verzichten Sie, wenn Sie erkrankt sind, auf Körperkontakt wie  Händeschütteln, Umarmen, Küssen usw. Wenn Sie erkrankt sind und zu Hause versorgt werden müssen, halten Sie sich nach Möglichkeit in einem separaten Raum auf.

6. Geschlossene Räume regelmäßig lüften. Lüften Sie geschlossene Räume drei- bis viermal täglich für jeweils zehn Minuten. Dadurch wird die Zahl der Viren in der Luft verringert und ein Austrocknen der Mund-und Nasenschleimhäute verhindert.

7. Abstand halten, Menschenansammlungen/Veranstaltungen meiden. Viren  verbreiten  sich besonders  dann, wenn Menschen einander nahekommen. Sie  können einer Ansteckung vorbeugen, indem Sie möglichst Abstand zu anderen halten.

8. In der aktuellen Infektionslage sollten Sie möglichst auf das Händeschütteln verzichten.

 

 

Infektionsschutz