Hansestadt Salzwedel - Die Baumkuchenstadt
Guten Morgen Hansestadt Salzwedel - Die Baumkuchenstadt!St. Marien - Pfarrkirche der Alten StadtRathausturmplatz - Herz der Neuen StadtBurggarten"Salty Blue Notes" im RathausinnenhofBlick auf Wasserturm und Wohngebiet "Friedensring"Fachwerk im DetailDorfkirche im Ortsteil Osterwohle"Hansehof" - ehemaliger SpeicherFrühling an der Gertraudenkapelle"Klein Venedig"Traditionelle Hansefest-Eröffnung im BurggartenBlick Richtung Mönchskirche, Rathausturm und KatharinenkircheKarlsturmSonnenuntergang über der Alten StadtWinterliche Stimmung am PfefferteichMarien- und Mönchskirche vom Turm der Comenius-Schule gesehenDenkmal zur Erinnerung an die Kriegsopfer im BurggartenStadtgrün und FachwerkhäuserRast vor der KatharinenkircheEhrenbürgerin Helga Weyhe
Guten Morgen Hansestadt Salzwedel - Die Baumkuchenstadt!
St. Marien - Pfarrkirche der Alten Stadt
Rathausturmplatz - Herz der Neuen Stadt
Burggarten
"Salty Blue Notes" im Rathausinnenhof
Blick auf Wasserturm und Wohngebiet "Friedensring"
Fachwerk im Detail
Dorfkirche im Ortsteil Osterwohle
"Hansehof" - ehemaliger Speicher
Frühling an der Gertraudenkapelle
"Klein Venedig"
Traditionelle Hansefest-Eröffnung im Burggarten
Blick Richtung Mönchskirche, Rathausturm und Katharinenkirche
Karlsturm
Sonnenuntergang über der Alten Stadt
Winterliche Stimmung am Pfefferteich
Marien- und Mönchskirche vom Turm der Comenius-Schule gesehen
Denkmal zur Erinnerung an die Kriegsopfer im Burggarten
Stadtgrün und Fachwerkhäuser
Rast vor der Katharinenkirche
Ehrenbürgerin Helga Weyhe

Ausführliche Geschichte der Hansestadt Salzwedel

Die Anfänge der Salzwedeler Geschichte werden mit der Burg in Verbindung gebracht. Vielleicht wurde sie zum Schutz einer strategisch wichtigen Jeetzefurt an der Handelsstraße zwischen Magdeburg und der Salinenstadt Lüneburg angelegt. Der Ortsname könnte dafür sprechen, denn "-wedel" soll mit "waten" stammverwandt sein. Es gibt Vermutungen, dass der in karolingischer Zeit zwischen Bardowiek und Magdeburg erwähnte Handelsstützpunkt "Schezla" hier gelegen haben könnte. Belegt ist der Name "Salzwedel" 1112 anlässlich einer Belagerung der Burg durch Kaiser Heinrich V.

Nahe der Burg entstand eine Siedlung, die erstmals 1233 als "civitas", als Stadt im Rechtssinn, erwähnt wird. Bereits 1247 entstand die Neustadt als planmäßige Neugründung im Nordosten der Altstadt. Beide Städte existierten jahrhundertelang in einem spannungsreichen Wechselverhältnis als selbständige Gemeinwesen mit eigener Verwaltung nebeneinander. Mehrfache Einigungsversuche blieben weitgehend erfolglos, bis 1713 durch landesherrlichen Eingriff die Vereinigung von Alt- und Neustadt erfolgte. Wenn auch die Quellen für Salzwedels Hansezeit spärlich sind, wird man davon ausgehen können, dass Salzwedel als Handelsstadt eine nicht ganz unerhebliche Rolle spielte. 1248 werden Zölle für den Handel mit verschiedenen Waren zwischen Salzwedel und Hamburg sowie Salzwedel und Lübeck festgelegt. 1263 teilt der Lübecker Rat dem Aldermann in Visby auf Gotland mit, dass Salzwedel in die dortige Gemeinschaft aufgenommen sei. Diese Urkunde wird noch heute in Salzwedel als Aufnahme in die Hanse betrachtet, eine Tradition, auf die man seit 1995 wieder besonderen Wert legt.

Den Wohlstand der mittelalterlichen Doppelstadt Salzwedel machen noch heute die Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung, die beiden Pfarrkirchen von Altstadt (St. Marien) und Neustadt (St. Katharinen) sowie die als Konzert- und Ausstellungshalle genutzte Mönchskirche, einst Kirche des 1280 erwähnten Franziskanerklosters, anschaulich. Zahlreiche andere Bauwerke, wie die Kirche St. Nikolai, das Annenkloster, der größte Teil des Augustiner-Chorherren-Stifts St. Spiritus, fast alle Stadttore, die Befestigung zwischen den beiden Städten, die Hospitäler, der Turm der Lorenzkirche oder das Neustädter Rathaus fielen der Zeit zum Opfer.

Der Ausbau der Landesherrschaft seit dem 15. Jahrhundert wirkte der Selbständigkeit der Städte entgegen, scheint aber die wirtschaftliche Blüte nicht gleich beendet, sondern allenfalls etwas gehemmt zu haben. Als einer der wesentlichen Einschnitte der Salzwedeler Geschichte wird die Niederschlagung des Bierzieseaufstands 1488 durch den brandenburgischen Kurfürsten Johann Cicero betrachtet; die Stadt verlor wesentliche Rechte wie die Gerichtsbarkeit, das Recht der freien Ratswahl, das Statutenrecht und das Bündnisrecht. Immerhin erfolgte der Austritt aus der Hanse erst 30 Jahre später und bei (vergeblichen) Versuchen zum Wiedereintritt in die Hanse 1554/55 versprach man, die kurfürstlicheSteintor Genehmigung einzuholen. Noch im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert kam es zu Großbauten wie der Propstei um 1578, dem Bau bzw. Umbau der Neustädter Lateinschule 1579, dem Neubau des Neustädter Rathauses (später Hotel "Schwarzer Adler") mit dem Rathausturm um 1585 oder dem Bau des Neustädter Kaufhauses (1895 als Rathaus abgebrannt) zwischen 1608 und 1619. Auch die wenigen mit reicherem Schnitzwerk verzierten Fachwerkhäuser wie das Ritterhaus (Radestraße 9), das "Adam- und -Eva-Portal" (Schmiedestraße 27) oder das Brauhaus (Altperverstraße 20) stammen aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

Im Dreißigjährigen Krieg blieb Salzwedel zwar von Belagerungen, Brandschatzungen und Plünderungen verschont, erlitt aber durch die Einquartierungen, Durchzüge und Forderungen der verschiedenen Heere enorme finanzielle und wirtschaftliche Verluste, von denen es sich nur langsam wieder erholte. Die Vereinigung beider Städte im Jahre 1713 mag auch ein Versuch gewesen sein, angesichts der wohl noch schwierigen wirtschaftlichen Lage die Verwaltung effektiver zu gestalten. Das 18. Jahrhundert ist für Salzwedel ein Jahrhundert des Zusammenwachsens gewesen; so fand 1744 die Vereinigung der Lateinschulen von Alt- und Neustadt zu einem einheitlichen städtischen Gymnasium und 1763 die Vereinigung der zwei Schützengilden statt.

Ohne größere Auswirkungen auf die Stadtgeschichte blieb eine Besetzung Salzwedels im Jahre 1757 durch französische Truppen; selbst das Wissen um dieses Ereignis ist nahezu vollständig verschwunden. Viel wichtiger wurde die kurzzeitige Zugehörigkeit zum "Königreich Westfalen" in den Jahren 1807 bis 1813. Salzwedel wurde zu einer Distrikthauptstadt im Elbedepartement, erhielt dadurch erstmals größere Aufgaben als regionales Verwaltungszentrum. Bis zu dieser Zeit waren die mittelalterlichen Rechtsverhältnisse Salzwedels (Salzwedel besaß ein selbständiges Stadtrecht und war sogar Haupt einer - wenn auch sehr kleinen - Stadtrechtsfamilie) weitgehend erhalten geblieben - jetzt mussten sie moderneren Rechtsverhältnissen weichen.

Im 19. Jahrhundert kam es zu größeren wirtschaftlichen Veränderungen. Das in Gilden organisierte Handwerk wurde durch die im Königreich Westfalen proklamierte Gewerbefreiheit geschädigt, konnte doch nun jeder, der sich die staatliche Genehmigung verschaffte, herstellen und verkaufen, wo und was er wollte. Der Niedergang der im Mittelalter und in der frühen Neuzeit äußerst wichtigen Salzwedeler Textilproduktion (Tuchmacherei, Leinenweberei) wird vor allem auf den zu spät und in zu geringer Intensität erfolgten Übergang zu industrialisierten Fertigungsmethoden zurückgeführt. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts erreichte die Industrialisierung auch Salzwedel; mittelständische Industrie entstand, so 1836 die Knochenverarbeitung von Neukranz (aus der sich die Chemiefabrik entwickelte), 1876 die Loewesche Eisengießerei (später "Pumpenfabrik"), 1892 die Zuckerfabrik, 1897 die Bergschlossbrauerei.

Parallel zur wirtschaftlichen Entwicklung verbesserte sich auch die Infrastruktur. 1870 wurde die erste Eisenbahnlinie (Salzwedel - Stendal) in Betrieb genommen, 1873 die Fortführung der Strecke nach Uelzen. 1876 begann in Salzwedel die Nutzung der Elektrizität, 1893 wurde das städtische Gaswerk eröffnet und 1909 wurde mit der Inbetriebnahme der Kanalisation der Bau einer zentralen Wasserversorgung und Abwasserentsorgung abgeschlossen.

Schwere Schäden im Bahnhofsbereich und über 300 Tote forderte ein Bombenangriff im Februar 1945. Darüber hinausgehende direkte Zerstörungen hatte Salzwedel durch den 2. Weltkrieg nicht zu beklagen. Veränderungen entwickelten sich nach dem Kriegsende vor allem durch den Zuzug von Umsiedlern(am 31. Dezember 1948 sollen von insgesamt 25108 Einwohnern 8587 Umsiedler gewesen sein) und durch die Entstehung zwei eigenständiger deutscher Staaten. Salzwedel lag bis zur Wende und Wiedervereinigung 1989/90 im Grenzgebiet, abgeschnitten vom früheren niedersächsischen "Hinterland" und fast nur durch die 1968 einsetzende Erdgasförderung von wirtschaftlichem Interesse.

Seit der Grenzöffnung liegt Salzwedel wieder "mittendrin". Salzwedels Großbetriebe bestehen nicht mehr. Die wirtschaftliche Situation soll durch Ansiedlung und Förderung kleinerer Wirtschafts- und Gewerbeunternehmen und verbesserte Verkehrsanbindungen wieder aufblühen. Auch dem Tourismus wird in diesem Zusammenhang größere Bedeutung beigemessen. Als Kreisstadt des "Altmarkkreises Salzwedel" (durch die Gebietsreform aus den Altkreisen Salzwedel, Gardelegen und Klötze hervorgegangen) und als Mittelzentrum im Land Sachsen-Anhalt wird Salzwedel auch künftig wichtige überörtliche Funktionen erfüllen.

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