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Hansestadt Salzwedel - Die Baumkuchenstadt
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veröffentlicht am: 22.01.2026

Haseloff hebt historische Bedeutung der Region hervor

Der scheidende Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff besuchte während der Grünen Woche auch den Altmark-Stand. Die Aussteller, unter anderem die Hansestadt Salzwedel, präsentierten die regionalen Stärken und warben für die Region.

Ministerpräsident Haseloff wurde am Altmark-Stand empfangen. (c) ART Lisa Franke

Hansekaufmann Kähnhold der Kahnführer (Salzwedels Bürgermeister Olaf Meining) samt Magd (Tina Mierau, Chefin der Salzwedeler Tourist-Information), Kaiser Karl IV. mit seiner Frau (Rüdiger Albrecht und Anne Birkholz) für Kaiser- und Hansestadt Tangermünde und die Hansestadt Osterburg (Bürgermeister Nico Schulz mit Spargelkönigin Linda Haucke) vertraten die Hansestädte aus der Region.

Mit großem Interesse verfolgte Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff die Kurzvorstellung des neuen Altmarkprofils „Hanseregion Altmark“. Ergänzend stellte Steffi Albrecht von der LAG Landurlaub spezielle Urlaubsangebote in der weiten, ländlich geprägten Altmark vor. Einen kulinarischen Einblick in Produktneuheiten aus der Region gab Catharina Tendler (Hof Tendler): Sie ließ den Ministerpräsidenten Kichererbsen-Bolognese, eine innovative Spezialität aus der Altmark, verkosten. Landrat Steve Kanitz aus dem Altmarkkreis Salzwedel, der gemeinsam mit Annegret Schwarz, der Kreistagsvorsitzenden des Landkreises Stendal, als politischer Vertreter anwesend war, bekannte sich als großer Fan der Bolognese und unterstrich die Bandbreite altmärkischer Produkte zwischen Tradition und Innovation.

Anlässlich seines bevorstehenden Ausscheidens aus der aktiven Politik bat Carla Reckling-Kurz vom ART den Ministerpräsidenten um einen persönlichen Gruß sowie einen Zukunftswunsch für die Altmark. In seiner Antwort bezeichnete Haseloff die „alte Mark“ als das historische Kernland, das nicht nur für Sachsen-Anhalt, sondern für die gesamte deutsche Geschichte von zentraler Bedeutung sei. Die Altmark, so Haseloff, sei das Ursprungsland sowohl Brandenburgs als auch des späteren Preußens.

Wer die Altmark seine Heimat nennen dürfe, gehöre im historischen Sinne zur Mitte Europas und könne auf eine über viele Jahrhunderte gewachsene Geschichte mit starken Zukunftsperspektiven zurückblicken, bekräftigte Haseloff.

Über 800 bis 900 Jahre hinweg hätten die Menschen der Region immer wieder Mut bewiesen, neue Wege eingeschlagen und eigene Perspektiven entwickelt. „Es ist etwas Besonderes, ein Altmärker oder eine Altmärkerin zu sein“, betonte Haseloff. Diese besondere Identität werde heute in der Altmark in großer Vielfalt gelebt – und bilde zugleich eine tragfähige Grundlage für die Zukunft der Region.

Quellen: Pressemitteilung des ART / Hansestadt Salzwedel