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Hansestadt Salzwedel - Die Baumkuchenstadt
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veröffentlicht am: 23.02.2026

"Frieden ist keine Selbstverständlichkeit"

300 Menschen starben, als am 22.02.1945 Bomben auf das Salzwedeler Bahnhofsgelände abgeworfen wurden. An die Opfer des allierten Fliegerangriffes, aber auch an die zahlreichen Weltkriegsopfer, gedachten am Sonntag zahlreiche Menschen am Gedenkstein unweit des Bahnhofgebäudes.

Bürgermeister Olaf Meining (2.v.r.) hielt die Gedenkrede

Der Stein unweit des Bahnhofes erinnert an die Bombardierung 1945

"Der zweite Weltkrieg war kein schicksalhaftes Ereignis. er war die Folge von Diktataur, nationalsozialistischer Verblendung, Rassismus und der systematischen Missachtung der Menschenwürde", betonte Bürgermeister Olaf Meining in seiner Gedenkrede. Er erinnerte daran, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit darstellt.

Julius Lohr verlas eine Friedensbotschaft, die Bürgermeister Rainer Benien von der Partnerstadt Wesel verfasst hatte. Dieser erinnerte daran, dass Wesel zu einem Großteil zerstört wurde. "Unsere gemeinsame Geschichte mahnt uns, wohin Hass und Verblendung führen kann", so Benin.

Landrat Steve Kanitz und Bürgermeister Olaf Meining legten jeweils ein Blumengebinde am Gedenkstein nieder. Auch läuteten an diesem Gedenktag um Ppunkt 12.10 Uhr die Kirchenglocken der Hansestadt und erinnerten damit an den Zeitpunkt, an dem die ersten Bomben fielen.

Dr. Matthias Friske beendte die Veranstaltung mit einem Friedensgebet. Das Gedenken wurde von Trompeter Stephan Sell musikalisch würdevoll umrahmt.