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Tourismustag Altmark 2026 auf Gut Zichtau
Der Altmärkische Regionalmarketing- und Tourismusverband (ART) lud zum "Tourismustag Altmark" ein. Nachfolgend ein Bericht vom ART über das Treffen von Tourismusverbänden, Unternehmen und Privatpersonen auf Gut Zichtau.
Mit einem klaren Blick nach vorn und starken Partnern an der Seite fand der „Tourismustag Altmark 2026“ im idyllischen Zichtau statt. Auf Einladung des Altmärkischen Regionalmarketing- und Tourismusverbands (ART) kamen 120 Vertreterinnen und Vertreter aus Tourismus, Regionalmarketing, Politik und Wirtschaft zusammen, um gemeinsam die Weichen für eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Zukunft des Altmark-Tourismus zu stellen.
Unter dem Motto „Tourismus neu gedacht: Nachhaltig. Regional. Zukunftsorientiert.“ stand der Austausch über Nachhaltigkeit, Gruppenreisen, Zukunftsinvestitionen sowie innovative Angebote für den Tourismus der Zukunft im Mittelpunkt der Impulsvorträge, Workshops und Gesprächsrunden.
In ihrer Eröffnungsrede verdeutlichte ART-Geschäftsführerin Carla Reckling-Kurz einmal mehr das gewachsene Netzwerk innerhalb der „Tourismusfamilie Altmark“ – von Leistungsträgern und Tourist-Informationen über die ART-Mitglieder bis hin zu Partnern auf Landesebene – darunter das Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten, das den Altmark-Tourismus mit einem verlässlichen finanziellen Sockelbetrag unterstützt. Ebenso bedeutend ist die strategische Kooperation mit der Landesmarketinggesellschaft IMG sowie dem Landestourismusverband Sachsen-Anhalt. Das gemeinsame Ziel: Synergien nutzen und die Altmark als starke touristische Marke weiterentwickeln.
Im Fokus des Tourismustages standen zentrale Zukunftsthemen:
- stärkere Erschließung des Gruppen- und Reiseveranstaltermarktes
- Ausbau von Übernachtungskapazitäten
- Entwicklung zusätzlicher touristischer und insbesondere wetterunabhängiger Indoor-Angebote
- Investitionen in innovative Geschäftsmodelle
- nachhaltige Tourismusentwicklung als wirtschaftliche Stabilitätsstrategie
Die Altmark sei vor allem eine Reiseregion, in der Menschen Ruhe finden können und die noch viel Potential hat, betonte Elmar Heisterkamp vom Referat Tourismus und Standortmarketing im Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt. Er machte deutlich, dass das touristische Angebot weiterentwickelt werden müsse, damit Gäste hohe Qualität erleben und Neues entdecken können: „Sie haben Erwartungen, möchten etwas erleben und gute Übernachtungsmöglichkeiten vorfinden. Dafür braucht es Investitionen in den Tourismus – und engagierte Touristiker, die bereit sind zu investieren. Als Land unterstützen wir sie dabei, wo wir können.“
Der Vorsitzende des ART und Landrat des Altmarkkreises Salzwedel, Steve Kanitz, brachte den Kern des Altmark-Tourismus auf den Punkt: „Wir haben die höchste Dichte an Hansestädten in Deutschland – ein großes Pfund für Familien sowie Kultur- und Historienreisende. Unsere Städte liegen mitten in wunderschönen Naturlandschaften“, erklärt Kanitz. „Natur und Nachhaltigkeit gehören bei uns zusammen. Mit großen Höfen und ungenutzten Flächen könnte man unkompliziert naturnahe Übernachtungsmöglichkeiten wie Tiny-Häuser schaffen. Es gibt bereits erste Initiativen, aber wir stehen hier noch am Anfang.“
Nachhaltigkeit und Gruppenreisen als Potenziale für die Altmark
Die Reiseregion Altmark kann in Zukunft besonders von den Themen Nachhaltigkeit und Gruppenreisen profitieren. In diesem Zusammenhang stellte der Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V. die derzeit noch in Entwicklung befindliche „Nachhaltigkeitsplattform Sachsen-Anhalt“ vor. Über diese Plattform haben Leistungsträger die Möglichkeit, selbst zu prüfen, wie nachhaltig ihr Angebot in den verschiedenen Bereichen – wie Umwelt, Energie, Mobilität, Regionalität und soziale Verantwortung – ist. Gleichzeitig erhalten sie wertvolle Hinweise, wie sie ihre Angebote Schritt für Schritt verbessern und die Potenziale der Plattform optimal nutzen können.
„Nachhaltigkeit für die Altmark heißt für uns: Die Gäste in ihren Bedürfnissen abzuholen, denn nachhaltiges Reisen wird immer stärker nachgefragt. Wir haben mit dem Landurlaub in der Altmark sehr gute Voraussetzungen, ein nachhaltiger Reise Ort zu sein“, so ART-Geschäftsführerin Carla Reckling-Kurz.
„Gleichzeitig verstehen wir den Begriff Nachhaltigkeit für den Altmark-Tourismus auch im Sinne von nachhaltigem Wachsen und nachhaltigem Investieren. Wir wollen, dass wir Angebote schaffen und ausbauen, die auch langfristig tragfähig sind, die sich auf Gästewünsche berufen, die auf Gästenachfragen abzielen und die auch korrespondieren mit dem, was wir hier an Kleinstädten, an historischen Städten, an kulturvollen Städten und in der Weite der Landschaft anzubieten haben.“
Der Tourismustag Altmark 2026 machte deutlich: Die Region verfügt über Substanz, Netzwerkstärke und Entwicklungsspielraum. Zukunftsfähiger Tourismus bedeutet für die Altmark, Wertschöpfung vor Ort zu sichern, Qualität zu stärken und den Tourismus so zu entwickeln, dass er morgen noch trägt, was heute aufgebaut wird.
Live-Launch der B2B-Partnerseite der Altmark
Ein Höhepunkt des Tourismustages war der Live-Launch der neuen B2B-Partnerseite des Altmärkischen Regionalmarketing- und Tourismusverbands unter https://partner.altmark.de. Anbieter erhalten dort einen Überblick über Beteiligungsmöglichkeiten am Tourismus- und Regionalmarketing. Zu weitere Details der neuen Plattform wird der ART noch einmal detailliert separat berichten.
Hintergrund Tourismustag Altmark
Der Tourismustag Altmark auf Gut Zichtau hat nach 2023 zum zweiten Mal stattgefunden. Die Veranstaltung ist von der Avacon Altmark, der Sparkasse Altmark West sowie der IHK-Altmark finanziell unterstützt worden. Die „Echt Altmark“- Partner Pure Raw aus Klötze, Apenburger Bio-Landbäckerei, Küppers Altmärker Wildfrucht aus Behrendorf bei Werben, Stallbaum-Stendaler Scheunenladen, Wallstawe eGbR mit Café & Warenhaus „Lager 72“ aus Wallstawe haben mit ihren regionalen Produkten das Buffett bereichert. Und die Firmen Grafik-Anker aus Jahrstedt bei Klötze und Wacha handcrafted spirits aus Jeebel bei Salzwedel stellten Give-aways zur Verfügung. Auf einem kleinen echt Altmark-Wintermarkt im Foyer der Orangerie präsentierten sich die Regionalanbieter Rösterei Besonders aus Stendal, der Grafikanker aus Klötze, Wacha handcrafted spirits, die Berufsimkerei Behrendt aus Stendal und der Hof Tendler aus Jeseritz bei Gardelegen.
Quelle: Altmärkischer Regionalmarketing- und Tourismusverband (ART)





