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Hansestadt Salzwedel - Die Baumkuchenstadt
Hansestadt Salzwedel

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in Salzwedel

 

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veröffentlicht am: 22.02.2021

Erinnerung an die Bombardierung des Salzwedeler Bahnhofes vor 76 Jahren

Vor 76 Jahren, am 22.02.2021 um 12.10 Uhr, fielen Bomben auf den Salzwedeler Bahnhof. 300 Menschen starben. Bürgermeisterin Sabine Blümel und Fraktionen des Stadtrates legten in Erinnerung daran in Abständen Blumengebinde am Gedenkstein ab. Weiterhin läuteten 12.10 Uhr die Kirchenglocken.

Bürgermeisterin Sabine Blümel am Gedenkstein

Gedenkworte zum 22.02.2021


Am Montag, 22. Februar 1945 fielen Bomben auf die Hansestadt Salzwedel. Der Bahnhof wurde im Rahmen der Operation „Clarion“ von amerikanischen und englischen Bombern überflogen, fast 200 Tonnen Bomben abgeworfen. 300 Menschen starben dabei. Ein Ereignis, welches in diesem weltumspannenden Krieg sicher winzig wirkt – die Auswirkungen jedoch wurden uns durch Augenzeugenberichte in den vergangenen Jahren immer wieder deutlich gemacht. Der Weltkrieg, angezettelt aus Rassenhass, Intoleranz und Verblendung, hat Millionen von Opfern gefordert. Die Überlebenden haben an den Geschehnissen schwer zu tragen gehabt, körperlich wie seelisch.

Das mag für uns heute fern wirken, immerhin sind nunmehr 76 Jahre vergangen. Doch ist es unsere Aufgabe, immer wieder daran zu erinnern, wie leicht es schlussendlich war, Menschen zu verführen, Hetze zu verbreiten und Argwohn zu säen. Es ist unsere Verpflichtung, sich dem gewahr zu sein, sich dem entgegenzustellen. Demokratie erfordert den Einsatz von jedem von uns, sie muss gelebt werden. Menschlichkeit und Toleranz sind keine Floskeln, auch sie müssen gelebt und erlebt werden. An einem Gedenktag wie dem 22. Februar wird einen nochmal besonders vor Augen geführt, was geschieht, wenn diese wichtigen Grundlagen des gemeinsamen Handelns nicht mehr zu gelten scheinen: Hass, Gewalt, Krieg sind die Folge.

Sorgen wir gemeinsam dafür, dass es keinen Nährboden für Hass gibt. Stehen wir gemeinsam gegen gewalttätige Ideologien ein und geben wir der Intoleranz keinen Raum. Seien wir uns der Verpflichtung, die uns die Opfer des Nationalsozialismus auferlegt haben gewiss. Erfüllen wir die Aufgabe, demokratisch zu denken und zu handeln. Nicht nur an einem Gedenktag wie dem 22. Februar, sondern jeden Tag.

Sabine Blümel
Bürgermeisterin