Keine gesundheitlich relevanten Befunde
Im Zusammenhang mit einer vermuteten Quecksilberbelastung in Cheine wurden durch das zuständige Amt für Verbraucherschutz und Gesundheit Urinproben von Anwohnerinnen und Anwohnern untersucht. Zur Bewertung der Ergebnisse wurden sowohl arbeitsmedizinische als auch umweltmedizinische Referenzwerte herangezogen. Alle Ergebnisse liegen deutlich unter diesen Referenzwerten.
Es ergibt sich kein Hinweis auf eine gesundheitlich relevante Quecksilberbelastung. Die festgestellten Konzentrationen entsprechen einer niedrigen, üblichen umweltbedingten Hintergrundbelastung.
Daher besteht aus umweltmedizinischer Sicht kein weiterer Handlungsbedarf. Allerdings sind vorsorgliche Nachuntersuchungen der betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner ab der 19. Kalenderwoche vorgesehen.
Die bisherigen Untersuchungsergebnisse geben keinen Anlass zur Besorgnis. Eine gesundheitlich relevante Quecksilberbelastung konnte nicht festgestellt werden. Auch die Probe der Grundwassermessstelle des Landesbetriebes für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft (LHW) ist absolut unauffällig. Im Vergleich mit Werten vor dem Ereignis ist keine erhöhte Konzentration festzustellen.
Zu neuen Erkenntnissen wird fortlaufend informiert.