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Salzwedeler Westring ein Schmuckstück

Das Schwammstadt-Prinzip ist für die meisten sicherlich ein neuartiger Begriff. Im Salzwedeler Westring wird dieses städtebauliche Entwässerungskonzept bereits angewandt. Während der Erschließung der Straße wurde nämlich dieses Prinzip bedacht und mit "eingebaut". Sprich: statt Regenwasser in die Kanäle abzuleiten, bleibt es vor Ort. Wie das vor Ort aussieht, schauten sich Bürgermeister Olaf Meining, Christian Märtens von der Wohnungsbaugesellschaft (Wobau) gemeinsam mit den zuständigen Planer, Mitarbeitern des Fachbereichs Bauen und Liegenschaften samt Fachbereichsleiterin Hella Jesper sowie Vertreter der bauausführenden Firmen an. "Total cool", war dabei von einem Anwohner während des Rundgangs zu hören. Das hören die Beteiligten natürlich gerne. Bürgermeister Meining lobte die Zusammenarbeit und dankte auch den Anwohnern für ihre Geduld während der Erschließungsmaßnahme. 380.000 Euro wurden insgesamt investiert. 

Neben dem Gehweg und Straßenkörper wurde auch eine Sitzgelegenheit (samt Mülleimer) aufgebaut. Der Standort nahe der Kreuzung Richtung Uelzener Straße kam aufgrund von Hinweisen an die Seniorenbeauftragte der Hansestadt Salzwedel, Roswita Koerlin zustande. "Miteinander reden, gemeinsam handeln, dann bekommen wir auch sowas Schönes wie den Westring zusammen hin", fasst Olaf Meining während des Rundgangs schmunzelnd zusammen.

Das Deutsche Institutfür Urbanistik erläutert die "Schwammstadt" folgendermaßen:

Der Begriff der „Schwammstadt“ bezeichnet in der Stadtplanung ein Konzept, bei dem Regenwasser möglichst nicht einfach über die Kanalisation in Kläranlagen abgeleitet, sondern zwischengespeichert wird, vor Ort versickert, oder verdunstet. Eine Schwammstadt ist also eine Stadt, die Wasser „wie ein Schwamm“ aufnehmen kann, wenn viel da ist und zeitverzögert wieder abgeben kann, wenn es benötigt wird.

Quelle: Difu