Avacon gestaltet Trafostation am Stappenbeck'schen Haus
"Das ist ja passend", freute sich Bürgermeister Olaf Meining, als er das Motiv an der einen Seite der gestalteten Trafostation unweit des Stappenbeck'schen Hauses anschaute. Denn er blickte auf das gezeichnete Bild des ursprünglichen Stappenbeck'schen Hauses, welches 1890 errichtet wurde, war nach seinem Abriss 1988 im Jahre 1993 in modernem Stil wiedererrichtet worden. Die Avacon hatte die langjährige Trafostation abreißen lassen. "Das neue Gebäude ist sehr viel kleiner, aber sogar technisch leistungsfähiger", so Avacon-Regionalreferent Andreas Forke.
Derartige Stationen werden in der Region mit Motiven versehen, die sich in die Umgebung einfügen sollen. In Salzwedel gibt es inklusive der seit dieser Woche gestalteten Trafostation insgesamt 10 derartige "Kunstwerke", die neben ihrem technisch notwendigen Zweck aufgrund der Gestaltung auch für einen angenehmen Anblick sorgen. "Eine schöne Sache", lobte Bürgermeister Meining, während er aufmerksam alle vier Seiten des kleinen Häuschens in Augenschein nahm. Neben dem Motiv vom Stappenbeck'schen Haus ist auch die Mönchskirche verewigt, passend zum Standort. Und eine historische Stadtansicht Salzwedels ist ebenfalls aufgebracht worden.