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Quecksilber in Cheine: Entsorgungsfachbetrieb bestimmt

Ende Februar dieses Jahres sind Quecksilberverunreinigungen auf der Straße „Molochsberg“ im Salzwedeler Ortsteil Cheine festgestellt worden. Anfang März fanden Untersuchungen durch das Landesamt für Umweltschutz Halle (LAU) statt, weiterhin war das Mobile Brandschutztechnische Labor (MOLAB) des Instituts für Brand- und Katastrophenschutz Heyrothsberge vor Ort und untersuchte den Bodenbereich.

Die betroffene Fläche ist abgesaugt worden, um die Verunreinigung der Straßenoberfläche zu entfernen. Das noch vorhandene Material ist derzeit im Boden eingeschlossen. Somit kann das Quecksilber nicht verdampfen und stellt keine unmittelbare Gefahr dar.

Die Hansestadt Salzwedel als Eigentümerin der betroffenen Straßenfläche hat einen zertifizierten Entsorgungsfachbetrieb eingebunden. Dieser stellt auch den nächsten notwendigen Entsorgungsschritt, die fachgerechte Entsorgung in einer dafür qualifizierten Deponie, sicher.

In den vergangenen Wochen wurde nun ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo) ausgewählt. Dieser legt die erforderlichen Maßnahmen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes fest, hat die Arbeiten zu koordinieren und die Einhaltung zu überprüfen. Der SiGeKo wird also die Arbeitsabläufe festlegen, die für eine fachlich korrekte Aufnahme, Transport und Entsorgung des kontaminierten Bodens notwendig und einzuhalten sind.

Das Auskoffern des kontaminierten Bodens wird in einem Arbeitsdurchlauf geschehen. Dies kann allerdings nur dann erfolgen, wenn die Temperaturen über einen längeren Zeitraum einen Tageshöchstwert von 20 Grad nicht überschreiten. Ansonsten besteht die Möglichkeit, dass das eingeschlossene Quecksilber beim Auskoffern verdunstet. Das nach dem Auskoffern freigelegte Planum wird unverzüglich beprobt, um den Erfolg der Maßnahme zu überprüfen. Die gesamten Arbeiten werden fortlaufend durch den SiGeKo begleitet und überwacht.

Zusammenfassend: Es sind Fachunternehmen und Kontrollorgane einbezogen worden. Diese sind dabei, die notwendigen Vorarbeiten zu erledigen. Die Auskofferung wird erfolgen, wenn die Temperatur längerfristig nicht mehr als 20 Grad Tageshöchstwert überschreitet.

Die Hansestadt Salzwedel informiert natürlich weiterhin über Neuigkeiten.