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Gefahrenfällung im Park des Friedens

Im Park des Friedens (Höhe Danneil-Museum) mussten in der 45. KW zwei Rotbuchen gefällt werden. 

Die Ursache für die Entnahme war ein massiver Befall durch sogar vier holzzersetzende Pilzarten. Riesensporling, Klapperschwamm, der Brandkrustenpilz sowie der Feuerschwamm sind durch externe und interne Kontrollen bei beiden Rotbuchen festgestellt worden. Durch den Befall kam es zu einer fortgeschrittenen Weißfäule im Wurzelbereich und einer gravierenden Zersetzung des Stammgefüges bei beiden Bäumen. Die statisch relevanten Starkwurzeln waren bereits weitgehend zerstört. Nun war allerdings noch dichter Laub in der Krone zu beobachten - doch dieser scheinbar schöne Anblick ist eine typische Stressreaktion der befallenden Bäumen. Bei akutem Absterben aktivieren Bäume eine Art biologisches Notprogramm und bilden kurzfristig sogenannte "Angsttriebe" aus. Das massive Totholz in den Kronen signalisiert aber bereits den realen, kritischen Zustand des jeweiligen Baumes.

Aufgrund der enormen Kronendurchmesser von bis zu 27 Metern befanden sich der angrenzende Fußweg, die Fußgängerbrücke und das Museum im direkten Fallradius. Da Bäume mit diesem Schadensbild jederzeit unvorhersehbar und ohne Windlast versagen können, war Gefahr im Verzug. Um Unfälle im stark frequentierten Parkbereich zu verhindern, war die Fällung leider unumgänglich. Bei den betroffenen Bäumen handelte es sich übrigens nicht um offizielle Naturdenkmäler.

Für die gefällten Bäume werden natürlich gemäß Baumschutzsatzung Ersatzpflanzungen an derselben Stelle vorgenommen.